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Wie entsteht eine Zug Front?

Wie entsteht eine Zug Front?

ICN Zugfront

Du hast dich schon immer gefragt, wie man ein solch riesiges Zug Cockpit fertigt? Woraus besteht es und wie kommt das Ding an den Zug? Vorab, Metall war einmal. Die Zukunft baut auf faserverstärkten Kunststoff. Warum? Es ist äusserst stabil und voll allem sehr viel leichter als Metall. Denn Gewicht spielt eine überaus grosse Rolle in der Konstruktion eines Zuges. Je weniger Gewicht auf den Schienen lastet, desto weniger Energie muss aufgewendet werden, um den Zug anzutreiben und fort zu bewegen.

Was ist faserverstärkter Kunststoff und wie wird aus ihm eine Kabine?

GFK ist eine weit verbreitete Abkürzung und steht für Glasfaserverstärkter Kunststoff. Umgangs-sprachlich auch als Fiberglas bekannt. Ein Ver-bund solcher faserigen Materialien mit Kunststoff, auch Composite genannt, verbessert die mecha-nischen und physikalischen Eigenschaften wie Elastizität und Festigkeit.

Glasfaser

Nach Konstruktion des Front-Designs wird ein Werkzeug, eine Negativ-Form produziert. In diese werden die Glasfasern und das Kernmaterial, meist ein Schaumstoff, eingelegt. Beim VAC Verfahren wird mit Hilfe von Vakuum das Harz zwischen Form und Folie gezogen und kommt nicht mit der Umgebungsluft in Kontakt. Beim RTM Verfahren gibt es eine zweite Form, ein  Gegenstück, das Harz wird in beide Formen rein gedrückt. Nach Aushärtung des Harzes bleibt eine rohe Kabine zurück. Diese kann jetzt lackiert und mit allem Nötigen assembliert werden. Beispielsweise Frontleuchten, Windschutzscheibe, etc. Komplett ausgestattet wird die Frontkabine an den Wagenkasten des Zuges geklebt.


GRP Front

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